Viele Notwasserbrunnen in Berlin funktionieren nicht. Auf Anfrage der Grünen-Abgeordneten André Schulze und Benedikt Lux listet die Berliner Umweltverwaltung 1.536 Brunnen auf, von denen 435 nicht funktionierten. Den Angaben nach gibt es in Berlin rund 2.000 Brunnen, eine vollständige Liste legte die Verwaltung aber nicht vor.
Die Notbrunnen sind als Vorsorge für den Katastrophenfall gedacht. Sie werden auch Schwegelpumpen genannt und mit der Hand betrieben. Im Notfall sollen die Brunnen laut Verwaltung pro Person 15 Liter Wasser pro Tag bereitstellen. Die meisten stehen am Straßenrand und fördern Wasser aus einer Tiefe von bis zu 40 Metern, wie die Berliner Wasserbetriebe informieren, die in der Hauptstadt zuständig sind.