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Berlin: Flussbad ruft zur Mitschwimm-Demo gegen 101 Jahre Badeverbot in der Spree

Der Verein Flussbad Berlin macht sich für eine Pilotbadestelle am Spreekanal stark. (Archivbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa
Der Verein Flussbad Berlin macht sich für eine Pilotbadestelle am Spreekanal stark. (Archivbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa

Flussbad Berlin ruft zur Mitschwimm-Demo am Schinkelplatz gegen das seit 1925 geltende Badeverbot in der innerstädtischen Spree; monatliche Aktionen bis September

Aus Protest gegen das pauschale Badeverbot in der Spree hat der Verein Flussbad Berlin zu einer Mitschwimm-Demonstration aufgerufen. Im Anschluss an eine Kundgebung am Schinkelplatz in Berlin-Mitte (17.00 Uhr) soll es ins Wasser gehen. «Verkleidet euch bunt und kreativ, bringt die schönsten Demoschilder, seid laut, tretet ein für euer Recht an Stadt und Spree», lautet der Aufruf des Vereins. 

Die erste Mitschwimm-Demo des Jahres hat die Losung «101 Jahre Badeverbot abwählen!». Seit dem 20. Mai 1925 ist Baden in der innerstädtischen Spree nicht mehr erlaubt. Damals war die zunehmende Verschmutzung des Flusses der Grund für das Verbot. 

Die Wasserqualität habe sich inzwischen jedoch deutlich verbessert, argumentiert der Verein, der sich für eine Pilotbadestelle am Spreekanal starkmacht. Vorgesehen sind weitere Mitschwimm-Demos jeweils am 20. des Monats bis einschließlich September. Am 20. September ist die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.

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