Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Sprengung der Förderbrücke F60 im ehemaligen Braunkohletagebau Jänschwalde als bewegendes Ende einer Ära mitverfolgt. «Es ist für mich heute ein sehr emotionaler Moment», sagte der SPD-Regierungschef. «Danke F60, du wirst lange in unserer Erinnerung bleiben.» Mit der Sprengung der gigantischen Arbeitsmaschine für den Tagebau endet ein wichtiges Kapitel Lausitzer Bergbaugeschichte.
Die Förderbrücke F60 habe ihn seit seiner Kindheit und Jugend begleitet, sie habe sein Leben und das seines direkten Umfelds ein Stück weit mit geprägt, sagte Woidke. Er nannte die Umsiedlungen von Menschen, deren Dörfer dem Braunkohletagebau weichen mussten. Zudem ist Woidke auf einem Bauernhof in der Nähe des Tagebaus aufgewachsen.