Berlin (dpa/bb) -Jörg Seegers hat eine Aufgabe übernommen, die wie die Quadratur des Kreises klingt. Der 63-Jährige ist seit Anfang Februar Baustellen-Manager in Berlin, wo Staus und Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten als Dauerproblem gelten. Er soll dafür sorgen, dass das anders wird, obwohl der Sanierungsbedarf an Brücken und Straßen zunimmt.
Seegers hat lange für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gearbeitet und weiß, worauf er sich einlässt. «Ich werde 64 demnächst. Also, ich muss nicht mehr, wenn ich nicht mehr wollte», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Aber ich finde das eine tolle Sache, weil mich diese Baustellensituation als Autofahrer und Motorradfahrer selbst ständig nervt.» Sein Motto ist: Wer die Chance hat, etwas zu ändern, sollte sie auch wahrnehmen.
Seegers will, dass künftig besser kommuniziert wird, was an den Baustellen passiert: «Was man sicher verlangen kann, ist eine Information am Bauzaun, wo der geneigte Bürger sehen kann, das machen die von dann bis dann.»