Der Ausbau auf der Bahnstrecke Berlin-Dresden verzögert sich voraussichtlich um rund vier Jahre. Ursprünglich sollten alle Streckenabschnitte der zweiten Baustufe vom brandenburgischen Blankenfelde bis ins sächsische Großenhain 2029 in Betrieb gehen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Fehlende Teilbereiche beim Steckenausbau sollen nun voraussichtlich erst Ende 2033 ans Netz gehen. Pendler müssen somit länger auf die anpeilte Fahrzeit-Verkürzung zwischen Berlin und Dresden warten.
Grund für die Verschiebung von Bauarbeiten sind laut Bahn Anforderungen im Planfeststellungsverfahren. Es gehe unter anderem um Umweltfragen wie Eingriffe ins Moorgebiet bei Zossen. Dies beziehe sich auf den Streckenabschnitt von Blankenfelde bis Wünsdorf-Waldstadt bei Zossen im Kreis Teltow-Fläming.