Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) hat sich optimistisch gezeigt, dass es bei den umstrittenen Reformplänen der EU-Kommission zur Agrarfinanzierung Nachbesserungen geben wird. «Es wird sich mit Sicherheit noch was verändern», sagte Rainer bei einem Besuch des brandenburgischen Biobetriebs «Ökodorf» Brodowin. «Wir müssen aufpassen, dass es keine Kannibalisierung um die Gelder gibt.»
Die Europäische Kommission will den Bauern in der EU künftig weniger Geld fest zusagen. Wie aus einem Haushaltsvorschlag der Brüsseler Behörde hervorgeht, sollen Landwirten für den Zeitraum von 2028 bis 2034 etwa 300 Milliarden Euro zugesichert werden - und damit über 20 Prozent weniger als in der laufenden siebenjährige Budgetperiode veranschlagt. Die Kommission will den Geldtopf für die Agrarpolitik mit Budgets für andere Politikbereiche zusammenlegen.