Nach Städten wie Tübingen und Konstanz will auch die Landeshauptstadt Potsdam in diesem Jahr mit einer Verpackungssteuer für Einwegprodukte nachziehen. Zahlen müssen die kommunale Abgabe Verkäufer, die Speisen und Getränke in Einwegverpackungen etwa zum Mitnehmen anbieten.
Die Beschlussvorlage werde am 4. März in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, kündigte die Stadt an. Die Steuer soll zum Juli in Kraft treten. Je Einwegverpackung soll eine Steuer von 50 Cent bei Bechern, Tellern oder Schalen erhoben werden, für Einwegbesteck sind es jeweils 20 Cent. Vorbild ist die Stadt Tübingen, die bereits seit Anfang 2022 eine Verpackungssteuer erhebt.