Wegen hartnäckigem Frost und Eis ist in einigen Regionen Brandenburgs die Notzeit für Wildtiere ausgerufen. Jäger müssen Waldbewohner wie Rehe und Hirsche füttern, um sie vor dem Verhungern zu bewahren. Die Notzeit gilt bislang in den Landkreisen Barnim und Oder-Spree.
«Es war jetzt allerhöchste Zeit», sagte der Geschäftsführer des Landesjagdverbandes, Kai Hamann. Er rechnet damit, dass die Notzeit um die zehn Tage gilt und noch mehr Landkreise dazukommen. Zuletzt habe es aufgrund der Wetterlage vor etlichen Jahren eine solche Regelung gegeben.