In Brandenburg hat die Sonne in diesem Frühjahr wohl neue Rekordwerte geliefert. Nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) schien die Sonne rund 729 Stunden und «dürfte damit nach ersten Auswertungen einen neuen Frühjahrsrekord aufstellen». Das waren 222 Stunden mehr als im Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Schnitt lag die Temperatur in Brandenburg im Frühjahr bei 9,8 Grad und damit 1,7 Grad über dem langjährigen Mittel.
Regenreicher Apriltag in Wittstock
Laut Wetterdienst fielen in Brandenburg 110 Liter pro Quadratmeter Niederschlag im Frühling. Das seien etwa 84 Prozent des langjährigen Mittels. Am 19. April, einem Sonntag, fielen laut DWD an der Wetterstation Wittstock-Rote Mühle an einem Tag 82 Liter pro Quadratmeter. Das sei doppelt so viel Regen, wie dort normalerweise im gesamten April fällt, hieß es.
Deutschlandweit ein sehr mildes Frühjahr
Bundesweit war das Frühjahr nach Angaben des DWD deutlich wärmer und sonniger als der langjährige Schnitt. Zudem fiel rund ein Drittel weniger Niederschlag als üblich.
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