Viel Schnee und frostige Kälte hat der Januar in Berlin und Brandenburg gebracht. Das geht aus der vorläufigen Monatsbilanz des Deutschen Wetterdiensts (DWD) hervor. In den beiden Bundesländern war es dabei kälter als im Bundesschnitt von minus 0,7 Grad. So lag die Durchschnittstemperatur in der Hauptstadt bei minus 1,9 Grad und in Brandenburg sogar bei minus 2,1 Grad. In die Durchschnittswerte fließen sowohl die Tages- als auch die Nachttemperaturen ein.
Berlin: 17 Tage unter Schneedecke
Während einer ausgeprägten Kältephase in der ersten Monatshälfte wurden an der Messstation Flughafen Berlin-Brandenburg am 12. Januar minus 14,1 Grad gemessen. Unterbrochen wurde der Berliner Winter kurzzeitig durch eine mildere Phase in der Monatsmitte, als in Dahlem am 16. Januar ein Höchstwert von 8,9 Grad auf dem Thermometer stand.
Mit rund 24 Litern pro Quadratmeter blieb der Niederschlag in Berlin knapp die Hälfte unter dem langjährigen Durchschnitt. Er fiel jedoch oft als Schnee, sodass sich Berlin an rund 17 Tagen unter einer geschlossenen Schneedecke befand. Mit etwa 60 Stunden Sonnenschein war es diesen Januar zudem sonniger als das langjährige Mittel von 43 Stunden.