DWD: Oktober war sehr trocken in Berlin und Brandenburg
Der Oktober ist in Berlin und Brandenburg sehr trocken gewesen. «In keinem Bundesland fiel im Oktober weniger Niederschlag als in der Bundeshauptstadt», teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner vorläufigen Oktober-Bilanz mit. Auch Brandenburg gehörte demnach zu den trockensten Regionen Deutschlands. In der Hauptstadt landeten laut DWD lediglich knapp 31 Liter pro Quadratmeter in den Messbechern - in Brandenburg waren es 35. Zudem sei der Start in den Oktober in Berlin «außerordentlich» warm gewesen. Im Schnitt lag die Temperatur bei 11,1 Grad. Das waren 1,5 Grad über dem Referenzwert. Mit 112 Stunden lag die Sonnenscheindauer etwa im Durchschnitt. In Brandenburg lag die durchschnittliche Temperatur demnach mit 10,8 Grad auch über dem langjährigen Mittel von 9,3 Grad. Dies sei nun der neunte Monat in Folge, in dem dieses um 1,5 Grad überschritten wurde. Dabei zeigte sich der Oktober auch von seiner goldenen Seite. Die Sonne schien demnach rund 111 Stunden. Deutschlandweit hingegen regnete es laut DWD erstmals seit mehreren Monaten wieder mehr als im Klimamittel. Im Oktober fielen demnach etwa 76 Liter pro Quadratmeter Niederschlag. Damit war er seit Februar der erste Monat, in dem es deutschlandweit mehr Niederschlag gab als in den jeweiligen monatlichen Referenzzeiträumen. Im Oktober 2026 lag der Niederschlag demnach 36 Prozent über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Der Niederschlag sei jedoch sehr ungleich verteilt gewesen: «Im Norden und Westen fiel teilweise dreimal so viel Regen wie im Osten.» Grundlage ist die Auswertung der etwa 2.000 Messstationen des Deutschen Wetterdiensts. Bundesweit lag die Temperatur im Mittel bei 10,6 Grad, wie der Wetterdienst mitteilte. Besonders warm seien die ersten Oktobertage gewesen, an denen an mehreren Tagen die 20-Grad-Marke geknackt worden sei. Im deutschlandweiten Schnitt schien die Sonne in diesem Monat rund 122 Stunden lang. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenRegen bundesweit ungleich verteilt