Trocken und mild hat sich der Winter in Berlin gezeigt. Die durchschnittliche Temperatur lag mit 2,7 Grad Celsius ganze 2,2 Grad über dem Vergleichswert der Referenzperiode 1961 bis 1990 (0,5 Grad), wie aus der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht.
Erst Mitte Februar wurde es den Meteorologen zufolge mit strengen Nachtfrösten und einer Schneedecke richtig winterlich. Allerdings stiegen die Temperaturen nur wenige Tage später wieder auf frühlingshafte 15 Grad.
Gleichzeitig fiel mit durchschnittlich 110 Litern pro Quadratmeter wenig Niederschlag in Berlin. Deutschlandweit lag der Wert in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar bei 155 Litern pro Quadratmeter, der Vergleichswert der Referenzperiode für Berlin beträgt 131 Liter pro Quadratmeter.
Überdurchschnittlich lang schien die Sonne im Winter in Berlin: Sie zeigte sich rund 175 Stunden, was 28 Stunden über dem Referenzwert lag (147 Stunden).