Viele Hinweise zu vermisstem Mädchen bei Polizei eingegangen
Auf der Suche nach der vermissten 13-Jährigen aus Berlin-Marzahn hat die Berliner Polizei zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. «Wir haben eine Menge Hinweise bekommen, glücklicherweise», sagte Polizeisprecher Florian Nath der Deutschen Presse-Agentur. «Aber es hat bisher noch keinen Durchbruch gegeben.» Die Suche solle auch am Abend weitergehen. Die Polizei sei mit mehr als 140 Einsatzkräfte der Einsatzhundertschaft und der Mordkommission im Bereichen Marzahn-Hellersdorf unterwegs. «Wir suchen hier alles ab», sagte Nath. Die Ermittler seien zum einen im direkten Wohnumfeld unterwegs, aber auch auf Wegen und Strecken, die die Schülerin in ihrer Freizeit und im Schulalltag nutze. Das Wohngebiet sei sehr weiträumig, es gebe unglaublich viele Mehrfamilienhäuser sowie Grünflächen und Parks. Die Suche sei daher aufwendig. Das Haus der Vermissten befindet sich in einem großen Plattenbaugebiet im Nord-Osten Berlins, in dem zahlreiche Hochhäuser stehen. Die Berliner Polizei hatte am Freitag mit Spürhunden und einen Hubschrauber eine großangelegte Suche nach der 13-Jährigen gestartet. Laut Polizei verließ Lisa T. ihr Wohnhaus am Dienstag gegen 7.15 Uhr, um gegen 7.30 Uhr vom Barnimplatz zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-Straße zu fahren. Doch dort kam sie nie an. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenGroßes Wohngebiet mit vielen Häusern und Grünflächen