Sie soll die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung im Krisenfall stärken und die Zusammenarbeit ziviler und militärischer Organisationen fördern: Eine neue, auch vom Bund unterstützte Einrichtung in Berlin widmet sich künftig dieser Aufgabe. Das «Resilienzlabor», das sich noch im Aufbau befindet, sei Sicherheitsforschung zum Anfassen für Bürgerinnen und Bürger, betonte Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) bei der Eröffnungsveranstaltung der Räume in einer Passage am Ostbahnhof.
Das Labor sei ein Ort, an dem zivile Hilfsorganisationen und das Militär gemeinsam neue Lösungen entwickeln und erproben könnten, sagte Bär. Zudem könnten interessierte Menschen vor Ort realitätsnahe Krisenszenarien wie Krieg, Stromausfall oder Naturkatastrophe interaktiv erleben und lernen, Not- und Gefahrenlagen zu bewältigen.