Nach dem tödlichen Sturz eines Sechsjährigen aus dem 11. Stock eines Hochhauses in Frankfurt (Oder) geht die Polizei von einem Unfall aus. Es gebe keine Anhaltspunkte auf ein Einwirken Dritter, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost. «Wir gehen von einem Unglücksfall und nicht von einem Verbrechen aus.»
Der Junge war am Dienstagabend vom Balkon eines Hauses in der Wohnsiedlung Aurorahügel in die Tiefe gestürzt und noch vor Ort gestorben. Dies hätten die Ermittlungen der Polizei inzwischen ergeben.
Gegen 20.15 Uhr hatten Polizei und Rettungskräfte mehrere Notrufe von Zeuginnen und Zeugen erreicht, so der Polizeisprecher. Einsatzkräfte eilten zu dem Kind, das mit schweren Verletzungen vor dem Gebäude in Frankfurt (Oder) lag. Der Sechsjährige habe sich in der Wohnung der Mutter aufgehalten, die den Angaben zufolge auch anwesend war. Nach dem Sturz des Kindes erlitt sie einen Schock und kam in ein Krankenhaus.