Als Anlaufstellen für die Bevölkerung in Katastrophenfällen und bei einem Blackout sind in Brandenburg inzwischen 337 Katastrophenschutz-Leuchttürme aufgebaut. Damit gehe eine Erprobung und die Schulung von Personal als Aufgabe der Kommunen einher, sagte Brandenburgs Innenminister René Wilke (SPD) am Vormittag im Landtags-Innenausschuss in Potsdam. Nach dem Tagelangen Stromausfall im Januar im Südwesten Berlins angesichts eines Brandanschlags wurde über die Krisenvorsorge diskutiert.
Innenminister Wilke sagte, weitere Informationen über die Anlaufstellen für die Bevölkerung würden vorbereitet. «Wir spüren einen erhöhten Informationsbedarf.» Es seien teils bereits Flugblätter verteilt und Social-Media-Kampagnen gestartet worden.