Die Feuerwehr gibt für den Brand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg noch keine endgültige Entwarnung. «Das Feuer ist noch nicht aus», sagte Stadtbrandmeister Rico Walentin der Deutschen Presse-Agentur. «Es brennt noch zwischen den Brandschutzstreifen.» Das werde noch eine Weile so bleiben. Wegen der Belastung mit Munition im Boden können die Feuerwehrkräfte in bestimmte Bereiche nicht vordringen.
Brandenburg gilt wegen ausgedehnter Kiefernwälder, geringem Niederschlag und leichter Sandböden bundesweit als ein Waldbrand-«Hotspot». Auf dem ehemaligen Militärgelände bei Jüterbog im Südwesten des Landes bricht immer Feuer aus. Der Brand umfasste bisher eine Fläche von mehr als 300 Hektar. In der Nacht auf Freitag konnte er weitgehend eingedämmt werden. Wegen Drohnenflügen zur Beobachtung gilt dort vorübergehend eine Flugverbotszone.
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