Ein technischer Defekt hat laut einem Gutachten einen Großbrand in einer Firma für Metalltechnik in Berlin-Lichterfelde ausgelöst. Gutachter der Brand-Versicherungen seien zu diesem Ergebnis gekommen, erklärte ein Firmensprecher am Freitag. Hinweise auf Sabotage hat das Unternehmen demnach bislang nicht. «In der reinen Theorie könnte Sabotage zu einem technischen Defekt führen», sagte der Sprecher von Diehl.
Nach einem aktuellen Bericht der «Bild»-Zeitung geht die Bundesregierung dem Verdacht nach, dass der russische Staat hinter dem Brand stecken könnte. Ein ausländischer Nachrichtendienst habe deutsche Geheimdienste darüber informiert, dass es konkrete Hinweise für eine russische Beteiligung gebe, schreibt das Blatt. Die Bundesregierung wollte sich dazu am Freitag nicht äußern.
Die Diehl-Gruppe ist ein großer Rüstungskonzern, der auch Waffen für die Ukraine liefert. In Medien und sozialen Netzwerken löste das vor sieben Wochen Spekulationen aus. Laut Unternehmen wurden in dem Berliner Werk jedoch keine Rüstungsgüter produziert.