Fassungslos und mit Tränen in den Augen blicken die Menschen auf den zugefrorenen Landwehrkanal in Kreuzberg. Etwa zehn tote Schwäne liegen dort, elendig verendet, zugefroren auf der vereisten Oberfläche. Könnten die Tiere verhungert sein, wie manche vermuten? Oder waren es Kälte oder Krankheiten?
Die genaue Ursache ist noch unklar. Das liegt auch daran, dass man sie noch nicht im Labor untersuchen konnte, wie eine Sprecherin des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg auf Anfrage mitteilt. «Aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen ist eine Bergung im Landwehrkanal derzeit nicht möglich, ohne dass sich die Kolleginnen selbst in Lebensgefahr begeben.»
Ihren Angaben nach waren Mitarbeiter der Veterinäraufsicht bereits vor Ort, kamen mit den Keschern aber nicht an die Tiere heran. Der Landwehrkanal sei für Boote aktuell nicht passierbar und ein Betreten des Eises lebensgefährlich.