Der Wels breitet sich in Brandenburgs Gewässern immer stärker aus. «Der Fisch hat hier gute Bedingungen», sagte der Geschäftsführer des Landesfischereiverbandes, Lars Dettmann. Die Gewässer im Land wiesen teilweise sehr hohe Nährstoffgehalte auf, was dafür sorge, dass die Gewässer mehr Algen produzierten. Davon profitierten etwa Wasserflöhe, die ihrerseits für mehr Futterfisch für den Wels sorgten.
«Fressmaschine» frisst auch Wasservögel
Der reich gedeckte Tisch komme dem «Allesfresser»-Wels entgegen, führte Dettmann aus. Welse seien regelrechte «Fressmaschinen». Sie könnten schlecht sehen und fräßen alles, was sie mit ihren Fühlern ertasteten. Dann könne auch mal ein Entenküken oder Schwanenküken von der Gewässeroberfläche verschwinden. Der Fisch saugt die Tiere von unten ein.