Wasserwege im Unterspreewald nach Sicherung gegen Eichenprozessionsspinner wieder befahrbar
Einige Wasserwege im Unterspreewald, die wegen des Eichenprozessionsspinners gesperrt worden waren, sind wieder befahrbar. Sie seien wieder für den Bootsverkehr freigegeben, hieß es in einer Mitteilung des Umweltministeriums in Potsdam. In dem betroffenen Gebiet bestand auch die Gefahr, dass Bäume umstürzen und Äste abbrechen könnten. Die Gefahren seien nun beseitigt, sagte eine Ministeriumssprecherin. Die Behörden hätten die Sicherungsarbeiten entlang der Gewässer wegen des Eichenprozessionsspinners allerdings zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit einstellen müssen - daher dürften einige Wasserwege noch nicht wieder genutzt werden. Der Eichenprozessionsspinner hat sich in diesem Jahr laut Umweltministerium in Brandenburg besonders stark verbreitet und wird mehr und mehr zum Gesundheitsproblem. Die winzigen Brennhaare der Raupen dieses Nachtfalters enthalten ein Nesselgift und können bei Kontakt Hautreizungen mit starkem Juckreiz und Quaddeln auslösen. Augenreizungen, Husten oder asthmaartige Beschwerden sind möglich. Die Sperrungen betreffen ausschließlich Gebiete im Unterspreewald - nicht im Oberspreewald. Dieser ist überwiegend von Erlen, Eschen und Pappeln geprägt. Deshalb gebe es in Lübbenau, Lehde und Leipe keine Einschränkungen beziehungsweise Gewässersperrungen aufgrund des Eichenprozessionsspinners, heißt es auf der Internetseite des Bootsverleihs Richter. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenFolgende Strecken sind nicht mehr gesperrt:
Weiterhin gesperrt bleiben unter anderem:
Eichenprozessionsspinner landesweites Problem
Keine Eichen im Oberspreewald