Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt über Pfingstwochenende – neun Landkreise auf Stufe 3
Die Waldbrandrisiko in Brandenburg steigt über das lange Pfingstwochenende wieder. Bislang gilt in 9 von 14 Landkreisen eine mittlere Gefahr - das entspricht der Stufe 3 von insgesamt 5 Stufen, wie aus aktuellen Daten des Agrar- und Umweltministeriums hervorgeht. Am Sonntag und Montag steigt die Waldbrandgefahr weiter. Die Überwachung der Wälder mittels Kameras und Sensoren ist ab Gefahrenstufe 3 aktiv. Dann sind auch die beiden Waldbrandzentralen in Eberswalde und Wünsdorf besetzt. Die Forstbehörden rufen zu besonderer Vorsicht auf. Menschliches Handeln verursacht laut Ministerium mehr als 90 Prozent aller Waldbrände. Vor rund drei Wochen war der erste große Waldbrand in diesem Jahr bei Jüterbog im Südwesten Brandenburgs ausgebrochen. Auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, der mit Munition belastet ist, waren nach damaligen Angaben 152 Hektar betroffen - so groß wie etwa 215 Fußballfelder. In Brandenburg gilt die Waldbrandgefährdung allgemein wegen ausgedehnter Kiefernwälder, geringem Niederschlag und leichter Sandböden bundesweit als besonders hoch. Zum Schutz vor Waldbränden ist laut Land das Netz an speziellen Brandschutzstreifen ausgebaut worden. Sie sollen Feuer hemmen und auslaufen lassen. Die Regierung investierte auch in neue Löschwasserbrunnen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenDas ist im Wald und am See zu beachten
Erster großer Waldbrand bei Jüterbog
Neue Löschwasserbrunnen