Wildvögel können das Vogelgrippe-Virus verbreiten. Die Bevölkerung wird gebeten, Fundorte toter Vögel den Veterinärbehörden zu melden, die Tiere aber nicht selbst anzufassen. Auch Haustiere sollen ferngehalten werden.
Auf Besuche nahe Kranich-Rastplätzen für Vogel-Beobachtungen wie etwa an den Linumer Teichen sollen Naturfans verzichten. Als Infektionsrisiko gilt zum Beispiele der Kot der Tiere.
Die Präsidentin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Christa Kühn, sagte dem RBB-Inforadio, Menschen sollten nicht in die Nähe der Kraniche kommen, um nicht über ihre Schuhe möglicherweise das Virus weiterzuverbreiten. Führungen in diese Gebiete sind derzeit abgesagt.
Zudem sollen die Vögel nicht gestört oder aufgescheucht werden. Die Tiere gingen dann vielleicht zu Rastplätzen, wo sie sonst nicht hingehen würden, also tragen zur Verbreitung bei, wie die Expertin des FLI bei Greifswald sagte. «Jede Störung führt dazu, dass sie gestresst sind und dann auch noch weiter anfällig für das Virus sind.»