Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Entenzuchtbetrieb im Kreis Märkisch-Oderland prüfen Tierärzte weitere Betriebe. Die Veterinärmediziner schauten sich innerhalb einer Schutzzone die Tiere bei 27 Geflügelhaltern an, sagte eine Sprecherin des Landkreises.
Bei einem Verdacht könnten Proben genommen werden. Für Geflügelbetriebe vor allem mit Freilandhaltung gelten wegen der Geflügelpest Einschränkungen und besondere Auflagen wie etwa eine Stallpflicht.
Virus taucht immer wieder auf
Im Frühling und Herbst nimmt in der Regel das Risiko der Geflügelpest zu, vor allem in Freilandhaltungen. Auch in Bayern und Schleswig-Holstein gab es Ausbrüche. Zwischen dem Martinstag und Weihnachten ist in Deutschland zugleich Hochsaison etwa für den Verkauf von Gänsen und Enten.
Der betroffene Geflügelbetrieb in der Gemeinde Neuhardenberg hat 2.900 Enten wegen der Geflügelpest, die auch Vogelgrippe genannt wird, verloren. Der Ausbruch wurde am vergangenen Samstag (11.10.) festgestellt, der Virus-Subtyp H5N1 nachgewiesen.