Was ein Pendler morgens auf dem Weg zur Arbeit filmt, hielten einige Bekannte erst für KI. Denn plötzlich stand ein Elch an der Autobahn. «Ich dachte, ich gucke nicht richtig», erinnert sich Augenzeuge Jens Jäger. Er hat vor Tagen die seltene Beobachtung am Autobahndreieck Spreeau in der Nähe von Grünheide, südöstlich von Berlin, gemacht hat.
Da kaum Verkehr morgens gegen 5.00 Uhr herrschte, hielt Jäger mit dem Auto kurz auf dem Seitenstreifen an. Er zückte sein Handy und filmte. «Sonst glaubt mir das doch kein Mensch», erzählt er. Er alarmierte die Polizei - schließlich kann ein Elch als größte Hirschart weltweit schnell zur Gefahr im Straßenverkehr werden.
Die Tiere haben die Eigenart, bei Gefahr nicht sofort zu flüchten, sondern auf der Stelle zu verharren. Zudem wurden bereits kurz zuvor zwei Elche in der Nähe bei Grünheide im Landkreis Oder-Spree gesehen.