Wegen neuer Schweinepest-Fälle in der Uckermark wird das Schutzgebiet in der Nähe der Grenze zu Polen ausgeweitet. Es bestehe eine große Gefahr, dass durch indirekten Kontakt über Schuhe oder Fahrzeuge das Virus in andere, tierseuchenfreie Gebiete verschleppt werde, teilte der Landkreis Uckermark mit. Auch Geldbußen drohen, wenn gegen Auflagen verstoßen wird.
Am 30. Juli sei bei einem weiteren tot entdeckten Wildschwein das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) amtlich festgestellt worden, so die Kreisverwaltung. Zudem gebe es bei fünf Wildscheinen den Verdacht. Die Anordnung von Auflagen gelte nun für weitere Gebiete der betroffenen Sperrzone.
Das Agrarministerium geht davon aus, dass Wildschweine aus infizierten Gebieten in Polen für den Eintrag verantwortlich sind.