Im Kampf gegen Tigermücken sind in Kleingärten im Bezirk Treptow-Köpenick vergangenes Jahr tausende potenzielle Brutstellen vor einer Eiablage geschützt worden. Die Maßnahmen fanden im Rahmen eines Pilotprojekts statt, bei dem Experten insgesamt mehrere Hundert Kleingartenparzellen untersuchten und Netze an Kleingärtner verteilten, wie Projektleiter Tim Kühnlenz am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in einer der betroffenen Kleingartenanlagen in Treptow sagte.
Die berlinweit erste Tigermücke wurde 2021 in einem Kleingarten in Treptow-Köpenick entdeckt. Infolgedessen startete der Bezirk im Jahr 2023 das Pilotprojekt zur Bekämpfung der invasiven Art. Im Jahr zuvor hatte ein erstes Monitoring der Populationen stattgefunden. «In den ursprünglich positiv elf Kleingartenvereinen waren zwei nicht mehr positiv», sagte der Biologe zur Entwicklung. Allerdings seien auch neue Ausbreitungen dazu gekommen, die vermutlich zuvor nicht entdeckt wurden.