Logo DieBrandenburger News
Nachrichten / Umwelt

Lausitz: Ansiedlungen für Batterieproduktion stehen nicht auf der Kippe

Lausitz: Ansiedlungen für Batterieproduktion stehen nicht auf der Kippe
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident des Landes Brandenburg, spricht auf dem Baugelände für eine Lithiumfabrik. / Foto: Patrick Pleul/dpa
Von: DieBrandenburger News

Die drei Ansiedlungen in der Lausitz für eine Batterieproduktion stehen nach Angaben des Brandenburger Wirtschaftsministeriums entgegen anderslautender Medienberichte nicht auf der Kippe. «Alle drei Projekte leben, alle drei Projekte leben gut», sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach am Donnerstag in Potsdam. Details, etwa zu Förderzusagen, nannte er mit Verweis auf laufende Gespräche nicht.

Bei einem der drei gemeinten Ansiedlungen handelt es sich um das kanadisch-deutsche Unternehmen Rock Tech, dass in seiner Anlage jährlich 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid produzieren will - der Grundstoff für die Batterieproduktion für E-Autos und Energiespeicher. Der Start der Produktion ist ab 2026 geplant. Die wesentlichen Arbeiten würden allerdings von einer Genehmigung des Bundeswirtschaftsministeriums über weitere Fördermittelzusagen abhängen, hieß es Ende 2023 von Rock Tech.

Dabei geht es um eine Förderung auf Basis des «Temporary Crisis and Transition Framework» (TCTF). Dies ist der beihilferechtliche Rahmen, den die EU-Staaten bei der Ausgestaltung ihrer Fördermaßnahmen nutzen können. Sie bietet national die Rechtsgrundlage dafür, dass Bund und Länder spezifische Förderprogramme erlassen können, um die Produktion von Transformationstechnologien finanziell zu fördern und anzureizen. Auch das chinesische Hightech-Unternehmen Svolt gehört zu den großen Ansiedlungen in der Lausitz. Es will in Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) Batteriezellen herstellen. Zudem prüft die Porsche-Tochter Cellforce den Bau einer Batteriefabrik auf dem Areal des Flugplatzes Schwarzheide/Schipkau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Mehr aus dieser Kategorie

«Unser Kenntnisstand ist, dass alle drei Projekte im Moment weiter in der Diskussion sind», sagte Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss. Es gehe derzeit um die Frage, wie die Förderung der Unternehmen gestaltet werden könne. Dabei handele es sich um eine Standardförderung, die über den Bund laufe.

Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieBrandenburger News
Artikel von

DieBrandenburger News

DieBrandenburger News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.