Abfalleimer quellen über, Müll liegt im Park - doch eine Verpackungssteuer für Einwegprodukte halten etliche Städte in Brandenburg derzeit für wenig sinnvoll. Dabei ist die Einschätzung insgesamt unterschiedlich, denn einige Kommunen befassen sich zumindest mit der Abgabe auf Pappbecher und Aluschalen.
Städte wie Brandenburg an der Havel und Prenzlau in der Uckermark etwa gaben an, dass sie die Verwaltungskosten scheuen und eine weitere finanzielle Belastung der Bevölkerung sowie den Mehraufwand für Betriebe ablehnen. Das ergab eine Anfrage bei mehreren Städten.
Zahlen müssen die kommunale Abgabe Verkäufer, die Speisen und Getränke in Einwegverpackungen etwa zum Mitnehmen anbieten. Es gibt Kritik, dass am Ende aber die Verbraucher draufzahlen müssen.