Seit dem ersten Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Jahr 2020 wurden in Brandenburg 3.455 Wildschweine positiv auf das Virus getestet. Zudem kam es zu fünf Ausbrüchen bei gehaltenen Schweinen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag hervorgeht.
Brandenburg ist damit das am stärksten betroffene Bundesland, gefolgt von Hessen mit 2.245 positiv getesteten Wildschweinen und zehn Ausbrüchen bei gehaltenen Schweinen, darunter ein Ausbruch bei Wildschweinen in einem Tierpark. Mit 2.399 bekannten Infektionen bei Wildschweinen ist Sachsen das am drittstärksten betroffene Bundesland.