Nach dem Leck an einer Pipeline in Brandenburg mit Austritt von Hunderttausenden Litern Öl ist die wichtige Leitung von Rostock nach Schwedt wieder in Betrieb. «Nach Prüfung der betroffenen Ausrüstungsteile der Pipeline durch den TÜV haben wir von der Aufsichtsbehörde die Freigabe zur Wiederinbetriebnahme erhalten», teilte die Öl-Raffinerie PCK in Schwedt/Oder mit. Die Leitung sei am Samstag gegen 22.00 Uhr nach 80 Stunden Ausfall wieder in die Nutzung genommen worden.
Bei einem der größten Öl-Unfälle der vergangenen Jahre am Mittwoch traten bei Vorarbeiten für einen Sicherheitstest nahe Gramzow in der Uckermark im Nordosten Brandenburgs mindestens 200.000 Öl Liter aus. Erst nach mehreren Stunden wurde das Leck verschlossen. Laut Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern hatten sich zwei Sicherungsbolzen aus bisher ungeklärter Ursache gelöst.