Beim bundesweit einzigen Pandapärchen steht im Berliner Zoo eine erneute Paarung offenbar kurz bevor: «Wir können Ihnen bestätigen, dass es Anzeichen für "Pandaliebe" gibt», sagte eine Zoo-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. «Dies macht sich vor allem bei Meng Meng durch ein erstes Fiepen bemerkbar.»
Das Zeitfenster, in dem Pandaweibchen wie Meng Meng empfängnisbereit sind, ist mit maximal 72 Stunden - in der Regel im Frühjahr - sehr kurz. Im Berliner Zoo wird das Verhalten der Großen Pandas daher ganz genau beobachtet und die Paarung penibel vorbereitet. Zuletzt sammelten die Mitarbeiter bei Meng Meng täglich Urinproben. Es gehe darum, hormonelle Veränderungen abzulesen. Vor wenigen Tagen sagte Zoodirektor Andreas Knieriem der «Berliner Morgenpost»: «Wir sind kurz vor der Paarung.»
Zoo trifft Vorbereitungen für Paarung
Der Zoo ist den Angaben der Sprecherin zufolge in engem Austausch mit anderen Expertinnen und Experten und bereitet sich auf die «berühmt berüchtigten 72 h Fruchtbarkeit» des Pandaweibchens vor.