Die Zeichen für eine mögliche Schwangerschaft von Panda-Weibchen Meng Meng aus dem Berliner Zoo stehen gut - auch wenn es nach wie vor keine eindeutige Bestätigung gibt. «Die Hormonwerte sehen aktuell ziemlich genau so aus, wie vor fünf Jahren», sagte Sprecherin Philine Hachmeister der Deutschen Presse-Agentur. 2019 war Meng Meng zum ersten Mal schwanger und brachte Zwillinge zur Welt.
Am Montag wurde die elfjährige Panda-Dame per Ultraschall untersucht. «Dabei wurde eine verstärkte Aktivität des Uterus beobachtet», sagte Hachmeister. Das sei allerdings noch kein eindeutiges Zeichen für eine Schwangerschaft. Anders als bei anderen Säugetieren nistet sich die befruchtete Eizelle bei Großen Pandas nach Angaben des Zoos nicht sofort in die Gebärmutterwand ein. «Stattdessen verbleibt die befruchtete Eizelle für eine gewisse Zeit im Uterus der Mutter in einem Ruhezustand. Dieser Zeitraum der Keimruhe kann mehrere Monate dauern, währenddessen sich der Embryo nicht weiterentwickelt.»