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Niedrigwasser in der Spree - Arbeitsgruppe eingesetzt

Die Talsperre Spremberg muss derzeit das Niedrigwasser in der Spree so gut es geht ausgleichen. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Talsperre Spremberg muss derzeit das Niedrigwasser in der Spree so gut es geht ausgleichen. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

Aufgrund der Trockenheit im Winter und Frühjahr führt die Spree nur wenig Wasser. Die Speicher im südlichen Brandenburg sind nur halb gefüllt. Nun soll eine Arbeitsgruppe Maßnahmen besprechen.

Die Spree führt derzeit so wenig Wasser, dass die Verantwortlichen in Berlin, Brandenburg und Sachsen alarmiert sind. Eine kurzfristig einberufene, länderübergreifende Arbeitsgruppe soll nun Maßnahmen abstimmen, um die Wassermenge wieder zu erhöhen, wie das Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfUI) mitteilte. Für das mittlere Spreegebiet gelte bereits seit Anfang Juni Niedrigwasserstufe 1 von 3. 

Ein Problem: Infolge der Trockenheit im Winter und Frühjahr sind die Talsperren insbesondere im Oberlauf der Spree auf sächsischer Seite nicht ausreichend gefüllt. «Zum Beginn des Sommers waren die Speicher im Spreegebiet nur zur Hälfte gefüllt», heißt es vom LfU. In der Folge könne nicht genug Wasser in die Spree geleitet werden, um die Situation zu entschärfen. 

«Die Auswirkungen zeigen sich insbesondere an den Pegeln Leibsch Unterpegel (UP) und Große Tränke Unterpegel», teilte das LfU weiter mit. Seit Ende Mai wurden demnach am Pegel Leibsch Unterpegel UP lediglich 3,46 Kubikmeter Wasser pro Sekunde erreicht. Nach den jüngsten Niederschlägen im Spreewald wurden Ende Juli demnach immerhin knapp 4 Kubikmeter pro Sekunde erreicht. «Zum Vergleich: Der mittlere Juli-Abfluss der Jahresreihe 1991 bis 2020 beträgt am Pegel Leibsch Unterpegel 7,09 Kubikmeter pro Sekunde.» 

Talsperre Spremberg muss mehr Wasser abgeben

Um die Wasserverluste auszugleichen, setzen die Verantwortlichen nun vor allem auf die Talsperre Spremberg südlich von Cottbus. Sie soll den Angaben zufolge in den kommenden Tagen mehr Wasser in die Spree abgeben - solange, bis der Wasserstand in der Talsperre von derzeit 90,33 Metern über dem Meeresspiegel auf 90 Meter abgesunken ist. Dann könnten an der Talsperre erforderliche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. 

Die nun einberufene Arbeitsgruppe der drei Länder soll klären, wie es dann weitergeht und sich etwa darüber abstimmen, aus welchen Speichern wie viel Wasser abfließen kann.

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