Die Vogelgrippe in Brandenburg breitet sich weiter aus. Einen neuen Fall gibt es in einem Geflügelbetrieb im Landkreis Märkisch-Oderland. Dabei ist ein Bestand mit rund 10.000 Pekingenten in Sietzing, einem Ortsteil der Gemeinde Letschin, betroffen, wie eine Sprecherin der Kreisverwaltung der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) habe den Nachweis auf das Virus erbracht.
Wann die 10.000 Pekingenten getötet werden, war noch unklar. «Ich nehme an, morgen», sagte die Sprecherin. In dem Landkreis mussten wegen des Ausbruchs der Tierseuche in diesem Herbst bereits mehr als 130.000 Gänse und Enten in Geflügelbetrieben getötet werden.
In Brandenburg wurde die Vogelgrippe damit in mittlerweile elf Fällen bei gehaltenen Vögeln nachgewiesen. Brandenburg ist eines der Bundesländer, die bundesweit am stärksten von der Geflügelpest betroffen sind.
Bereits am Samstag hatte das Landwirtschaftsministerium in Potsdam über drei weitere Vogelgrippefälle in Brandenburger Geflügelhaltungen informiert. Dabei ging es um einen Gänsebestand mit etwa 950 Tieren im Landkreis Uckermark sowie zwei Kleinsthaltungen in den Landkreisen Oder-Spree und Spree-Neiße.