Ein Seehund unternimmt eine Expedition in die Elbe - bei Wittenberge in Brandenburg ist der seltene Gast mehrmals gesehen worden. Dabei sind Seehunde und Kegelrobben eher an Deutschlands Küsten, in Nord- und Ostsee zu Hause. Neugierige sollten den Raubtieren jedenfalls nicht zu nahe kommen, rät ein Fachmann.
Es sei bekannt, dass der Seehund mindestens seit dem 17. Februar in der Region sei, sagte der Umweltpädagoge im Besucherzentrum Rühstädt des Naturschutzbundes (Nabu), Jonathan Kunkel, der Deutschen Presse-Agentur. Junge Seehunde gingen gerne auf Wanderschaft und würden auch Flüsse hoch schwimmen, sagte Kunkel. «Es kommt ab und an mal vor.» Auch Süßwasser sei für die Tiere unbedenklich.