Nach dem Auslaufen großer Mengen Rohöl aus einem Leck an einer Pipeline im Nordosten Brandenburgs prüfen Feuerwehr, Behörden und die betroffene Raffinerie PCK das Ausmaß der Schäden. Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelstädt (SPD) geht davon aus, dass zwischen 250.000 und 350.000 Liter ausgelaufen sein könnten, wie sie der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam sagte.
Laut PCK wurde das Unglück am Mittwochnachmittag durch vorbereitende Arbeiten für einen geplanten Sicherheitstest an der Pipeline verursacht, die von Rostock nach Schwedt führt. Eine absichtliche Fremdeinwirkung könne ausgeschlossen werden. Das Leck wurde erst nach vielen Stunden geschlossen. Die Raffinerie PCK in Schwedt versorgt weite Teile des Nordostens und Berlin mit Sprit, Heizöl und Kerosin.