Der Ausbruch der Vogelgrippe nimmt immer größere Ausmaße an und hat sich in Brandenburg auf zwei Geflügelfarmen ausgeweitet. Im Landkreis Märkisch-Oderland müssen insgesamt 130.000 Tiere sterben. Die Sorge ist groß, dass die Tierseuche über Wildvögel in immer mehr Geflügelbestände eingetragen wird und der wirtschaftliche Schaden wächst.
Um die weitere Ausbreitung möglichst einzudämmen, sind ersten Erhebungen zufolge deutschlandweit etwa 400.000 Hühner, Enten, Gänse und Puten gekeult worden, wie das für Tiergesundheit zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf Anfrage sagte. Ähnliche Zahlen hatte es bereits 2021 - dem bisher stärksten Geflügelpest-Jahr - gegeben.