Das kleine Dörfchen Linum wird im Herbst eigentlich zu einem Besuchermagnet. Die Kraniche habe den Ort mit um die 700 Einwohnern berühmt gemacht. Doch wegen der Vogelgrippe erleidet die Tourismus-Saison jetzt einen herben Dämpfer.
Mehr als 1.000 tote Kraniche sind im Linumer Teichland bislang geborgen worden. Das Landesumweltamt appelliert, die Rastgebiete für Kraniche derzeit nicht zu besuchen und keine Exkursionen mehr anzubieten. Beobachtungstouren wurden abgesagt.
Das Naturschutzgebiet bei Linum gilt als einer der größten Rastplätze für Kraniche in Europa.