Ab April ist Hochsaison für Borkenkäfer in Brandenburg. Wie viel Holz in diesem Jahr bereits durch die Käfer beschädigt wurde, sei bislang noch unklar, weil sich die Befälle an den Bäumen erst später im Jahr zeigten, erklärte ein Sprecher des Umweltministeriums Brandenburg. Die Kälte und Feuchte der vergangenen Monate könnten allerdings zu einer besseren Abwehrfähigkeit der Bäume führen. Eine sichere Prognose sei jedoch nicht möglich.
Die Insekten, die sich unter der Baumrinde ansiedeln, beginnen im Frühjahr mit ihrer Flug- und Schwärmzeit. Dann fressen sich die kleinen Tiere durch die Rinde bis zum sogenannten Bast der Bäume, wo sie wichtige Leitungsbahnen der Pflanze zerstören. Eine Besiedlung durch die verschiedenen Borkenkäferarten kann Bäume schnell absterben lassen. Die Trockenheit der letzten Jahre habe zu einer stark wachsende Population der Käfer geführt. Weil Trockenheit und Hitze die Bäume schwächten, seien sie anfälliger für einen Insektenbefall, hieß es vom Landesbetrieb Forst Brandenburg.