Nicht nur die Vogelgrippe erfasst zahlreiche Wildvögel in Berlin und Brandenburg - auch Frost und vereiste Gewässer setzten den Tieren zu. Bei vielen tot entdeckten Wildvögeln dürfte es sich um Winteropfer handeln, sagte ein Sprecher des Landesamtes für Umwelt (LfU) in Brandenburg. Eine höhere Sterblichkeit unter diesen Wetterbedingungen sei normal.
Bei der Kälte sei der Energiebedarf der Vögel hoch, Nahrung zugleich aufgrund vereister Wasserflächen gering, sagte der Sprecher. Wildvögel verhungerten oder sterben an Unterkühlung und Erkrankungen. Dennoch sollten bei einer Häufung tot entdeckter Vögel die Ursachen untersucht werden, so die Behörde.
Auch das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung teilte mit: «Anhaltender Frost, vereiste Gewässer und eingeschränkte Nahrungsverfügbarkeit stellen insbesondere geschwächte Tiere vor große Herausforderungen. Nicht alle Vögel überstehen diese extremen Bedingungen.»