In der Lausitz-Stadt Spremberg locken Essensreste auf Komposthaufen trotz erster Abschreckungsversuche immer wieder Wölfe an. Das Landesamt für Umwelt sieht die Gefahr, dass sich die Tiere zunehmend an den Menschen gewöhnen und ruft die Bevölkerung wiederholt auf, Futterquellen zu beseitigen. «Es ist ein aufwendiger Fall, den wir so bislang nicht hatten», sagte der Referatsleiter für Artenschutz beim Landesamt für Umwelt (LfU), Lars Lachmann.
Die Experten setzen Maßnahmen zur Abschreckung von Wölfen - eine gezielte Vergrämung etwa mittels Gummigeschossen, Licht oder Lärm - fort. Die Tiere sollen dadurch den Aufenthalt in der Stadt mit negativen Erfahrungen verbinden und nicht wiederkommen.