In vielen Ländern weltweit vom Pazifik bis Europa sind am Abend bekannte Wahrzeichen für eine Stunde im Dunkeln geblieben. In den USA schaltete unter anderem das Empire State Building in New York seine Beleuchtung ab. In Brasilien beteiligte sich erneut die berühmte Christusstatue in Rio de Janeiro. Mit der weltweiten Aktion «Earth Hour», der um den Planeten ziehenden «Stunde der Erde», möchte die Umweltschutzorganisation WWF ein Zeichen für mehr Engagement im Klimaschutz setzen.
Den Anfang machte am Samstag das neuseeländische Auckland um 20.30 Uhr Ortszeit mit dem Sky Tower und der Harbour Bridge. In Europa wurde unter anderem das Licht am Pariser Eiffelturm und dem Schloss Schönbrunn in Wien ausgeschaltet. Auch die Akropolis im Zentrum Athens und eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands, das Brandenburger Tor, lagen für eine Stunde im Dunkeln. Nach Angaben des WWF haben sich in Deutschland rund 500 Städte und Gemeinden und mehr als 400 Unternehmen an der Aktion beteiligt. Auch private Haushalte waren dazu aufgerufen, mitzumachen.