Ins Storchendorf Linum (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist zwar noch kein Storch aus dem Süden zurückgekehrt, «aber im Nachbarort Kremmen ist bereits ein Weißstorch eingetroffen.» Das sagt Kristin Garner, Stationsleiterin des Naturschutzzentrums «Storchenschmiede Linum» auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Noch vor dem Start des Frühlings kehren die Störche nach Brandenburg zurück.
«Brandenburg ist das storchenreichste Bundesland der neuen Bundesländer», erklärt Bernd Petri, Sprecher der Bundesarbeitsgruppe Weißstorchschutz des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu). 1.410 Brutpaare gab es laut dem Experten im vergangenen Jahr dort, insbesondere im Bereich der Elbe und Oder sowie im Havelland und im Spreewald.
Im Storchendorf Rühstädt an der Elbe lebten im vergangenen Jahr etwa 25 Paare. In Linum sind den Angaben zufolge in der Regel zehn Horste von brütenden Storchenpaaren besetzt. In Berlin gab es Petri zufolge zuletzt hingegen «nur ganz wenige Brutpaare» – und zwar genau drei.