Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt die Möglichkeit der Jagd auf Wölfe in Problemgebieten. Zu dieser Variante als Reaktion auf Risse von Weidetieren durch Wölfe tendiert auch Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt (SPD). Das hatte sie am Donnerstag nach einem Austausch mit Verbänden erklärt. Brandenburg gilt als Wolfsland Nummer eins in Deutschland mit den meisten Rudeln. Der Wolf ist streng geschützt, es kommt immer wieder zu Todesfällen von Nutztieren wie Schafen und Ziegen.
«Entscheidend ist, unsere Weidetiere zu schützen, damit diese wertvolle Form der Tierhaltung erhalten bleibt», sagte ein Sprecher des Bundesagrarministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Der Plan von Minister Alois Rainer (CSU) stehe auf drei Säulen: «Problemwölfe zügig entnehmen, Wolfsbestände managen und Wölfe bejagen, wo sie zur Gefahr werden.»