Welche Vögel zeigen sich am Futterhaus? Das sollen Bürgerinnen und Bürger von Freitag bis Sonntag (9. bis 11. Januar) wieder bei der «Stunde der Wintervögel» beobachten. Bereits zum 16. Mal rufen der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) in Bayern und der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) gemeinsam zu der Mitmachaktion auf. Diese erhoffen sich dadurch Erkenntnisse darüber, wie sich die Vogelwelt von Jahr zu Jahr verändert.
Welche Vögel können beobachtet werden?
Wegen der frostigen Temperaturen stehen die Chancen gut, dass sich viele Vögel an den Futterstellen zeigen. «Sind Samen in den Wäldern rar oder durch Frost und Schnee nicht zugänglich, weichen viele Arten auf Gärten oder Parks aus», erläutert die LBV-Biologin Angelika Nelson.
Typische Wintervögel sind heimische Arten wie Haus- und Feldsperling, Kohl- und Blaumeise, Amsel oder Rotkehlchen. Es können aber auch Wintergäste aus Skandinavien wie Bergfinken und Erlenzeisige auftauchen, die hierzulande überwintern. In den vergangenen milden Wintern seien zudem Zugvögel wie Zilpzalp, Mönchsgrasmücke oder Star hier geblieben, statt weiter in den Süden zu ziehen, erläutert Nelson.