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Berliner Senat will Bezirke bei Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners finanziell unterstützen

Absperrbänder mit der Aufschrift „Vorsicht Eichenprozessionsspinner“ machen auf die Gefahr aufmerksam, die von den Raupen ausgeht. (Archivbild)  / Foto: Michael Ukas/dpa
Absperrbänder mit der Aufschrift „Vorsicht Eichenprozessionsspinner“ machen auf die Gefahr aufmerksam, die von den Raupen ausgeht. (Archivbild) / Foto: Michael Ukas/dpa

Kraus kündigt Senats-Unterstützung und Finanzgespräche an. Bezirke sollen für Mehraufwand mehr Geld erhalten. Ziel: Handlungsfähigkeit bis Feb. 2027.

Die Bezirke sollen bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mehr Unterstützung vom Berliner Senat bekommen. Das kündigte der Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, Andreas Kraus, an. «Wir machen die Planung und die Steuerung. Die Umsetzung liegt weiterhin bei den Bezirken», sagte Kraus der RBB-Abendschau. «Das heißt, die Bezirke müssen am Ende des Tages für mehr Aufwand mehr Geld bekommen.»

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) habe die Umweltverwaltung gebeten, Lösungen für die Finanzierung zu finden. Entsprechende Gespräche würden nun mit der Senatsverwaltung geführt. Ziel müsse sein, dass man im Februar 2027 handlungsfähig sei, was die rechtlichen Vorschriften und die Planung anbelange, so der Staatssekretär weiter. 

Der Eichenprozessionsspinner wird in Berlin zunehmend zur Plage. Die zwölf Bezirke haben den Senat deshalb um Hilfe bei der Bekämpfung der haarigen Raupen und ihrer Nester gebeten. Der Eichenprozessionsspinner sei kein lokales Problem einzelner Straßen oder Parks mehr. Die Population breitet sich bezirksübergreifend aus. Die Bezirke fordern darum eine zentrale Koordinierung der Bekämpfung sowie einen bezirksübergreifenden Austausch, gemeinsame Standards und ein abgestimmtes Vorgehen der Fachbehörden.

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