Die vor dem Aussterben bewahrte Großtrappe in Brandenburg soll künftig auch mit Hilfe einer Drohne besser geschützt werden. Der Bestand der Tiere, die zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt zählen, hat sich seit Jahren erholt. Es gibt sie laut Naturschützern deutschlandweit aber nur in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt.
Zur Überwachung von Brutplätzen der Großtrappen soll künftig eine Flugdrohne zum Einsatz kommen. Wie das Umweltministerium mitteilte, erhält der Förderverein Großtrappenschutz in Nennhausen im Havelland dazu 6.000 Euro aus Lottomitteln. Unter anderem als Folge intensiver Landwirtschaft und einer Zergliederung der Landschaft waren die Tiere in Deutschland fast ausgerottet.