Die Cottbuser Stadtwerke wollen bei der Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien als Versorger Vorreiter in Brandenburg werden. Der Plan ist, dass künftig mindestens 40 Prozent der Fernwärme durch eine Großwärmepumpe im Cottbuser Ostsee bereitgestellt werden. Über entsprechende Pläne des Unternehmens informierte sich die Bundesaußenministerin und grüne Brandenburger Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock am Montag im Heizkraftwerk in Cottbus.
Solch eine Wasser-Wärme-Versorgung sei für die Region eine große Chance, denn solche Bedingungen gebe es andernorts nicht, sagte Baerbock. «Die Planungen hier in der Region sind ja, dass wir bis Ende 2030 aus der Braunkohle entsprechend aussteigen können. Dafür braucht es jetzt die Investitionen in die Alternativen, das bedeutet, dass in diesem Jahr die finanziellen Grundlagen dafür geschaffen werden müssen», machte sie deutlich. «Es braucht jetzt die Planungssicherheit», so die Außenministerin - beispielsweise für eine Seewasserpumpe mit Wasser aus dem Cottbuser Ostsee. Zu klären sei noch dieses Jahr, wie Land und Bund unterstützen können.