Die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel soll sich wieder stärker in Brandenburg ansiedeln. Dafür seien Tausende Fische mit Muschellarven zusammen gebracht und dann in die Dahme, das Barolder Mühlenfließ (beide Dahme-Spreewald) und in den Cederbach (Prignitz) zurückgesetzt worden, teilte die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. Ziel ist es, dass sich die Muschel mehr fortpflanzt.
Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts gehörte die Bachmuschel laut den Naturschützern zu den häufigsten Muschelarten in Brandenburgs Fließgewässern. Hauptursachen für den Rückgang seien der Gewässerausbau und Begradigungen, die mit dem Verlust wichtigen Lebensraums wie Totholz, Wasserpflanzen und Ufergehölzen einhergingen.